Service

Sie möchten sich endlich aus der Stressfalle befreien und selber etwas tun, um ohne Stress in Ihrem Beruf erfolgreich zu sein? Auf dieser Seite finden Sie nützliche Tipps zum Ausprobieren im Arbeitsalltag, einen Selbsttest, eine Videoserie und weitere Service-Angebote für ein Arbeitsleben ohne Stress.

Selbsttest zur persönlichen
Stressbelastung

Wenn Sie einen ersten Eindruck Ihrer Stressbelastung bekommen möchten, können Sie sich den Selbsttest herunterladen. Dieser Fragebogen ist kein wissenschaftlicher Stresstest, gibt Ihnen aber einen ersten Überblick, welche Lebensbereiche bei Ihnen durch Stress belastet sind und in welchen Bereichen Sie sich Gedanken über eine Stressreduzierung machen sollten.

Wenn Sie den Fragebogen für die einzelnen Stressfaktoren ausgefüllt haben, addieren Sie bitte die Summen der jeweiligen Rubriken und machen Sie eine entsprechende Markierung im Stern auf der letzten Seite. Wenn Sie beispielsweise in der Rubrik „Arbeit“ eine Gesamtsumme von 45 erreicht haben, dann setzen Sie Ihre Markierung zwischen 40 und 50 im Stern unter „Arbeit“. Gehen Sie dann mit allen Rubriken so vor. Am Ende können Sie die Markierungen miteinander verbinden. Sie haben nun eine klare Übersicht Ihrer Lebensbereiche, die mehr oder weniger durch Stress belastet sind. Haben Sie in einem Bereich mehr als 20 Punkte erreicht, dann sollten Sie sich Gedanken über Möglichkeiten der Stressreduzierung machen oder qualifizierte Hilfe in Anspruch nehmen.

Tipps für ein Berufsleben ohne Stress

Hier finden Sie jeden Monat einen neuen Tipp für ein stressfreieres Arbeitsleben. Vom entspannten Umgang mit der Email-Flut, über Achtsamkeit im Arbeitsalltag bis zur „Not-To-Do-Liste“ - alle Tipps sind auf den modernen Business-Alltag zugeschnitten, praxiserprobt und leicht im Arbeitsalltag umzusetzen. Probieren Sie es aus. Sie werden sehen, jeder Tipp bringt Sie ein kleines Stückchen näher auf Ihrem persönlichen „Ohne Stress zum Erfolg“ Weg.

  • Juli: Lesen Sie keine Emails nach Feierabend oder morgens nach dem Aufstehen

    Wahrscheinlich haben Sie diesen Tipp hier erwartet. Aber es ist wirklich so simpel wie wirkungsvoll: Lesen Sie keine Emails nach Feierabend oder morgens auf dem Weg zur Arbeit und Sie werden sich weniger gestresst fühlen. Machen Sie sich bewusst, dass das Ihre Zeit und vor allem Ihre freie Zeit und keine Arbeitszeit ist. Auch wenn Sie für das Lesen der Email nur mal ein paar Minuten zwischendurch investieren, sind Sie in Gedanken bei der Arbeit und insbesondere abends ist es so schwieriger für Sie abzuschalten. Versuchen Sie möglichst berufliche und private Geräte voneinander zu trennen oder zumindest die Benachrichtigungs- und Klingelfunktion für berufliche Emails in dieser Zeit abzustellen. So bleibt das Büro außen vor. Und noch ein Tipp: vermeiden Sie auf jeden Fall morgens als erstes auf Ihr Smartphone zu schauen. Das gilt übrigens auch für private Nachrichten.

  • Juni: Beachten Sie die Meeting-N(e)tiquette und vergeuden Sie keine Zeit – weder Ihre noch die Ihrer Kollegen

    Meetings und Telefonkonferenzen sind ein großer Zeitfresser. Nicht per se, sondern weil oft die Meeting-(N)etiquette nicht eingehalten wird. Sicher kennen Sie das auch: Meetings und Telefonkonferenzen fangen oft später an, weil einige Teilnehmer zu spät kommen, oft gibt es keine Agenda, alles spricht durcheinander und meistens dauern diese Besprechungen länger als geplant. Auch hier können Sie nur selbst mit gutem Beispiel vorangehen. Schicken Sie Ihren Kollegen schon mit der Einladung eine Agenda zu, fangen Sie unbedingt pünktlich an, achten Sie auf die Zeit und fassen Sie nach dem Termin die wesentlichen Punkte kurz zusammen. Und noch ein Tipp: halten Sie den Kreis der Teilnehmer möglichst klein und beschränken Sie sich auf diejenigen Personen, die für das Projekt wirklich wichtig sind.

  • Mai: Verkneifen Sie sich die „Ich-bin-ja-so-im-Stress“ Haltung

    Obwohl viele Menschen in Ihrem Arbeitsalltag unter Stress leiden, herrscht in unseren Büros leider immer noch der Irrglaube vor: „Wer gestresst ist, ist auch erfolgreich/wichtig“ und Sie haben sicher alle den ein oder anderen Kollegen vor Augen, die sich in seiner/ihrer „Ich bin ja so im Stress“ Attitüde gefällt und eine Aura der Unentbehrlichkeit und Bedeutung vor sich herträgt. Machen Sie sich bewusst: diese „Ich bin ja so im Stress“ Haltung ist eigentlich von Vorgestern. Die wirklich erfolgreichen Menschen wissen heute, dass Sie nur dann langfristig erfolgreich sind, wenn Sie eine ausgeglichene Work-Life Balance haben, achtsam mit Ihrer Energie haushalten und Ihre Kraft und Konzentration auf die wirklich wichtigen Dinge lenken. Beobachten Sie mal einen ganzen Tag lang Ihre Kollegen, Vorgesetzen oder Kunden. Sie werden eine Menge Menschen vom Typ „ Ich bin ja so im Stress“ sehen. Nehmen Sie sich diese als negative Vorbilder. Seien Sie anders, seien Sie modern und verkneifen Sie sich die „Ich bin ja so im Stress Haltung“.

  • April: Planen Sie einen Puffer ein und kommen Sie 15 Minuten früher zu Terminen als eigentlich nötig

    Gerade in großen Stresszeiten mit vollem Terminkalender hetzen wir oft den ganzen Tag nur von Termin zu Termin. Bevor wir losfahren, schreiben wir noch schnell ein paar Emails oder erledigen noch ein Telefonat. Das Ergebnis: wir kommen zu spät, dadurch dauern Termine oft länger als geplant und der gesamte Zeitplan gerät durcheinander. Planen Sie konsequent einen Puffer zwischen den Terminen ein und tun Sie so, als ob der Termin 15 Minuten früher beginnt und fahren Sie 15 Minuten früher los. So überlisten Sie sich selbst und geraten nicht in Stress, wenn etwas Unvorhergesehenes wie zum Beispiel ein Stau dazwischenkommt. So haben Sie auch Zeit und Muße, sich noch mal kurz zu sammeln oder noch einmal um den Häuserblock zu gehen. Probieren Sie es aus - Sie werden überrascht sein, was es für einen Unterschied macht!

  • März: Lassen Sie bei Meetings Ihren Laptop und Ihr Smartphone im Büro

    Seit einigen Jahren greift eine Unsitte in Besprechungen und Telefonkonferenzen um sich. Alle haben Ihren Laptop und Ihr Smartphone dabei und lesen und schreiben während des Meetings Emails oder beantworten sogar Telefonate. Das hat zur Folge, dass sich kaum jemand auf die Inhalte konzentriert und dadurch Meetings oft länger dauern, als eigentlich notwendig. Lassen Sie Ihren Laptop und Ihr Smartphone im Büro und bringen Sie sich – ganz altmodisch – eine Notizkladde mit ins Meeting. Ohne die Ablenkungen können Sie sich ganz auf die Besprechung konzentrieren und fühlen sich weniger gestresst. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und trauen Sie sich auch, Kollegen freundlich zu fragen/bitten: Könnten wir uns auf den Termin hier konzentrieren?

  • Februar: Entrümpeln Sie Ihren Terminkalender und sagen Sie Termine ab

    Manchmal sind Ihre Arbeitstage sicher auch so voll mit Meetings, dass Sie eigentlich gar nicht zum Arbeiten kommen. Die eigentliche Schreibtischarbeit erledigen Sie dann abends nach Feierabend. Machen Sie sich bewusst, es ist Ihr Kalender und Sie haben Sie Oberhoheit über Ihren Kalender. Schauen Sie sich also Ihren Kalender für die nächsten Wochen an und fragen sich: Welche dieser Termine müssen wirklich sein? Welche Termine sind wichtig für mich und meine Ziele oder Projekte? Dann sagen Sie alles andere freundlich aber bestimmt ab. Sie werden überrascht sein, wie befreit Sie sich fühlen und wie viel Zeit Ihnen „geschenkt“ wird.

  • Januar: Lassen Sie sich Ihr Arbeitsleben nicht von Emails diktieren

    Über den Tag verteilt bekommen Sie sicher um die 100 oder sogar mehr Emails. Wenn Sie ständig zwischendurch Emails lesen und beantworten werden Sie dauernd abgelenkt, lassen sich von dringenden Anfragen (meistens denen anderer Menschen) hetzen und es fehlt Ihnen die Zeit und Ruhe, um wichtige Projekte zu bearbeiten. Reservieren Sie sich 2 bis 3-mal während des Arbeitstages feste Zeiten zum Beantworten von Emails. Und fangen Sie auf keinen Fall morgens direkt mit Emails an, sondern widmen Sie sich erst einem anderen wichtigen Projekt.

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